Make und n8n sind die zwei populärsten Werkzeuge, um Abläufe zwischen Programmen ohne klassische Programmierung zu automatisieren. Beide arbeiten mit visuellen Flows: Man verbindet Bausteine, definiert Bedingungen und lässt Aufgaben im Hintergrund laufen.
Was Sie damit typisch lösen
- Neue Formularanfragen automatisch in CRM, Mail und Team-Chat verteilen.
- Rechnungen aus dem Shop in die Buchhaltung übertragen.
- Termine aus dem Kalender in Aufgabenlisten spiegeln.
- KI-Ergebnisse in vorhandene Prozesse einbetten, etwa zur Vorqualifizierung von Anfragen.
Make oder n8n?
Make ist einsteigerfreundlich, hat viele fertige Verbindungen und ist als reines Cloud-Angebot verfügbar. n8n ist offen, sehr flexibel, lässt sich auch selbst hosten und ist damit ideal, wenn Daten Ihr Haus nicht verlassen sollen. Für die meisten KMU ist Make der schnellere Weg, n8n der nachhaltigere.
Wo die Grenzen liegen
- Komplexe Fachlogik, die viele Ausnahmen berücksichtigen muss, wird schnell unübersichtlich.
- Ohne saubere Dokumentation kennt sich nach einigen Monaten niemand mehr aus.
- Wenn Prozesse geschäftskritisch werden, braucht es Monitoring und Rollen für Änderungen.
Praxis-Empfehlungen
- Mit einem einfachen, klar messbaren Ablauf starten.
- Für jeden Flow einen Verantwortlichen benennen.
- Fehler-Alarme einrichten, damit Ausfälle nicht unbemerkt bleiben.
- Regelmäßig prüfen, ob der Flow noch zum Prozess passt.
- Sensible Daten nur über Anbieter leiten, die vertraglich und technisch zu Ihrer Datenschutzlage passen.
Umsetzung, Beratung und Betreuung finden Sie unter Prozessautomatisierung. Für Teams, die selbst automatisieren lernen wollen, gibt es die Schulung Automatisierung für Nicht-Techniker.
