Eine professionelle Firmenwebsite für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen liegt 2026 realistisch zwischen einem niedrigen und einem mittleren fünfstelligen Betrag. Der Preis ist keine Willkür, sondern die direkte Summe aus Umfang, Anspruch an Design und Technik, Textarbeit, Fotografie und laufender Betreuung. Wer das ehrlich durchrechnet, bekommt eine Website, die verkauft. Wer nur die günstigste Zahl sucht, bekommt einen digitalen Flyer, der nichts bewegt.
Was den Preis bestimmt
Es gibt vier große Kostenblöcke: Konzeption, Design und Technik, Inhalte und Betrieb. Konzeption klärt, wen die Website erreichen soll und welche Handlung sie auslösen muss. Design und Technik entscheiden über Wirkung, Ladezeit und Wartbarkeit. Inhalte sind Texte, Bilder, Videos und Struktur. Betrieb umfasst Hosting, Updates, kleine Anpassungen und Monitoring.
Typische Umfänge
- One-Pager mit Kontaktformular: geeignet für Selbstständige und Nischenanbieter. Klare Botschaft, ein Call-to-Action, wenig Wartungsaufwand.
- Klassische Unternehmensseite: Startseite, Leistungen als Einzelseiten, Über-uns, Referenzen, Kontakt, Rechtsseiten. Das ist der Standard für die meisten KMU.
- Website mit Blog oder Ratgeber: gleiche Basis plus fortlaufende Inhalte für Sichtbarkeit in Google und in KI-Systemen wie ChatGPT oder Perplexity.
- Website mit datenbankgestütztem Backend: Kundenportal, Konfigurator, Terminbuchung, Chatbot mit Wissensbasis. Deutlich höherer Aufwand, aber echte Prozessvorteile.
Laufende Kosten nicht vergessen
Hosting, Domain, Zertifikate, Updates und kleine Änderungen fallen jeden Monat an, egal wie gut die erste Version ist. Wer diese Position im Angebot nicht sieht, sollte nachfragen. Eine Website ohne Pflege verliert innerhalb weniger Jahre spürbar an Sicherheit, Geschwindigkeit und Ranking.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Es beschreibt, welche konkrete Handlung die Website auslösen soll.
- Es benennt getrennt Design, Umsetzung, Inhalte und Betrieb.
- Es nennt Verantwortlichkeiten für Texte und Bilder.
- Es enthält eine ehrliche Zeitplanung mit Meilensteinen.
- Es sagt, was nach dem Launch passiert.
Fazit
Nicht die Website kostet Geld, sondern die Wirkung, die sie erzeugen soll. Wer das Ziel klar beschreibt, bekommt einen belastbaren Preis. Alles andere ist raten. Mehr zum Vorgehen finden Sie unter Webentwicklung oder direkt im Kontakt.
